ROSALI

Durch den Umzug vom OSP Saarbrücken nach Freiburg hat sich nun doch einiges geändert. Im Saarland bin ich des Öfteren durch den Wildpark gejoggt – Bisons, Luxe und Dammhirsche waren dort stets mein Publikum. Mittlerweile wird die zahme Wildsau unweit der Dreisam immer mal wieder bei einem lockeren Läufchen besucht. Auf den Zuruf ihres klangvollen Namens` „Rosali“ trottet die zahme Wildsau gemächlich aus ihrem Verschlag und grunzt schon voll freudiger Erwartung auf eine Runde Borstenpflege! Mit Küchenschrubber und kleinem Rechen wird die Sau mit Kultstatus dann gebürstet… Die Frage sei erlaubt, wem es mehr Spaß macht!? Der hübschen Rosali oder uns Ausdauerdreikämpfer…

Doch trotz aller Tierpflege kommt der sportliche Betrieb natürlich nicht zu kurz. Nach dem erneuten Wintereinbruch sind wieder ein paar Meter auf den Langlauflatten abgespult worden. Bei tollen Strecken, super Pistenverhältnissen und teilweise schönen Sonnentagen macht es mir mittlerweile richtig Spaß ein paar Kilometer auf Skiern zu absolvieren. Das ist ein großer Vorteil des Trainings-Standorts Freiburg. Die kurzen Wege zu den Loipen, die bergigen und anspruchsvollen MTB Strecken und natürlich auch die Möglichkeit der flachen Etappen in der milden Rheinebene… Vor allem aber ist es eine tolle Truppe. Mit meinen WG-Kollegen Joe und Stilgi haben sich drei Jungs gefunden, die sich in unachtsamen Momenten schon die „black forrest boys“ nennen! Als Junge von Oberschwaben fällt mir dieser Ausdruck natürlich nicht ganz leicht, aber gut… Jedenfalls wird bei den 49ers aus der Traumfabrik   ( absoluter Insider ;-) ) mit lockerer und lustiger Art und Weise ein beeindruckendes Sport-Programm abgespult…Und die Träume hängen hier an Gardinenstangen.

Doch egal ob Schwarzwald, Oberschwaben oder sonst irgendwo auf der Welt im Auftrag des Sports: ein wenig Obst und was zu trinken sollte immer griffbereit sein!

Herzliche Grüße aus der WG der BFB´s

Bleibt sportlich!

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DMS & KLD

DMS – Daniel Muss Schwimmen! Die eigentliche Bedeutung der drei Buschstaben liegt ja in der Umschreibung fĂĽr Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen. Und meine Mannschaft, die Bad Saulgauer Schwimmer sind eine starke Truppe und schon seit zwei Jahren knapp dran an dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Wenn es passt bin ich immer gerne bei dem Wettkampf mit von der Partie. Es ist ideal zur Bestimmung des IST-Zustandes und eine willkommene Motivation im Februar. Nachdem zwei unserer schnellsten “Fische” kurzfristig nicht auf Punktejagd gehen konnten, war es absolut notwendig, dass ich mich als Triathlet vor allem auf den längeren Strecken achtbar aus der Affäre ziehen wĂĽrde. Und was soll ich sagen. Bei drei Starts bin ich immer unter die ersten drei geschwommen! Wie der Karpfen im Teich der Hechte ;-)

KLD – Kein Lauf Daniel! Die Bedeutung des KĂĽrzels KLD lautet: Komplexe LeistungsDiagnostik. Diese fĂĽhrt unser Verband schon seit vielen Jahren am IAT in Leipzig durch. Doch schon am Tag des ersten Stufentests waren die Gesundheitswerte im morgendlichen Laborbefund nicht optimal. Und so war nichts mit Ausbelastung auf dem Laufband! Eine kluge Entscheidung, denn am Folgetag war die Nase zu, der Hals tat weh und ein ständiger Hustenreiz bestätigte den Anfangsverdacht einer kleinen Erkältung.

Somit gestalteten sich die letzten drei Tage bis zum Abflug sehr entspannt. Mit lockerer Bewegungstherapie, der Aussicht auf mit atlantischem Meersalz geschwängerte Luft, sowie einer erhöhten Tages-Dosis UMCKALOABO wurde dem Infekt das “Leben” schwer gemacht ;-)

Bevor der Trip nach Fuerteventura jedoch begann, habe ich mir die Zeit für einen wertvollen Termin bei Dr. Wolfgang Feil in Tübingen genommen. In den neuen, sehr gelungenen Geschäftsräumen in der Nähe von Tübingen wurden mir die neuesten Erkenntnisse aus der Ernährungswissenschaft übermittelt. Es war für mich ein sehr wichtiger, vor allem aber motivierender Tag in Richtung Saisonvorbereitung 2011.

Zwischenzeitlich habe ich wieder in Fuerteventura meine Zelte aufgeschlagen und “feile” ( kommt ja schlieĂźlich von Dr Feil ;-) ) weiter am Optimalgewicht und dem Formaufbau. Vier Wochen auf den Kanaren sind ein langer Zeitraum.

Gemeinsam mit dem Landeskader des BWTV beginne ich diesen, um anschlieĂźend mit der Truppe der DTU die Programme abzuspulen.
Der Bär steppt nicht in dem beschaulichen Fischerdorf Las Playitas direkt am Atlantik, aber dafĂĽr wird man auch maximal von tieffliegenden Golfbällen auf der Laufrunde vom Training abgelenkt! Vier Wochen Trainingslager sind schon eine ziemlich lange Zeit, aber neben vielen Stars und Sternchen der Szene, kommt mein persönlicher Superstar auch fĂĽr ein paar Tage! Ich bin gespannt, welchen Eindruck Turbo-Toni von der kanarischen Insel mit dem treffenden Namen ” starker Wind” erhält. Ich gehe davon aus, er wird feiern!

Bleibt sportlich – auf bald

Ungerman

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289 333

Alle 24 Stunden wird man einen Tag älter – zugegebermaĂźen keine revolutionäre Erkenntnis meinerseits.

Aber nach nunmehr ca. 289333 erlebten Stunden, ist mir dies schon 12 055 Male so ergangen. 33 Lebensjahre liegen ab jetzt hinter mir. Und sicherlich habe ich schon tausende Stunden davon mit Sport verbracht. Zweifelsfrei wird die eine oder andere noch hinzukommen. Aber nachdem ich zum dritten Mal in meinem Leben eine Schnapszahl als Lebensalter erreicht habe, möchte ich zurückschauen auf die Meriten, die ich mit elf und 22 Jahren auf sportlicher Ebene zu verbuchen habe.

Mit jugendlichen elf Jahren habe ich zum ersten Mal eine Ehrenurkunde! Die Rede ist vom Schulsportfest “Jugend trainiert fĂĽr Olympia”. Und, soweit meine Erinnerung mich nicht täuscht, habe ich auch einen Rekord ĂĽber die 1000 M aufgestellt: beim FuĂźball-Sichtungslehrgang.

Als 22-Jähriger, daran erinnere ich mich noch sehr gut, habe ich den Durchbruch im Triathlon geschafft. Mit Siegen im Europa-Cup, bei den German Open und in der Bundesliga habe ich erste Ausrufenzeichen gesetzt. Auch der Titel des Militärweltmeisters geht auf das Jahr 2000 zurück. Aber auch die olympische Premiere in Sydney habe ich vor Ort als Zuschauer erlebt. Ein prägendes Erlebnis und eine fantastische Zeit in meinem Leben!

Weitere elf Jahre später habe ich wieder vier Wochen meines Lebens auf den Kanaren verbracht und an der Form gearbeitet. Zwei Wochen jeweils mit  dem BWTV und anschlieĂźend noch mit der DTU dem teils heftigen Wind getrotzt. Mit Sebi Kienle habe ich ein Laufprogramm absolviert, bei dem wir ĂĽber die Vorteile von Zeitfahrhelmen während des Laufens philosophiert haben – es war also wirklich krasser Wind ;-)

Ich schätze und genieĂźe diese Trainingsaufenthalte heute deutlich mehr als frĂĽher – vermutlich auch weil ich nicht noch einmal elf Jahre dieses Leben so fortfĂĽhren werde…

Mittlerweile versuche ich meine Familie so oft und so gut wie möglich in den sportlichen Alltag zu integrieren. Und definitiv habe ich einen neuen und wichtigen Trainingspartner schon hinzugewonnen: Toni!! Er war mir eine riesige Hilfe im täglichen Training ;-) Seine momentane Berufung ist die des kleinen Wasserträgers! Damit er nicht zu viel tragen muss, trinkt er selber auch kräftig mit.Unser gemeinsames Ziel ist auch klar: hoch hinaus

Nun wartet der FrĂĽhling/Sommer zuhause und fĂĽr mich beginnt schon bald die Saison – endlich. Ich verspĂĽre immer noch groĂźen SpaĂź an diesem Sport. Als kleiner Junge träumt wohl so mancher von diesem Leben als “Profi-Sportler” und ich hatte das groĂźe GlĂĽck einen solchen  Traum leben zu dĂĽrfen! DafĂĽr bin ich unheimlich dankbar. Und selbstverständlich sehr gespannt, was mir die Schnapszahl 33 am Ende des Jahres unter meine sportliche Bilanz gebracht haben mag . Jedenfalls freue ich mich auf dieses neue Lebensjahr und hoffe auf viele weitere Geburtstage mit Schnapszahlen! Es wäre schön, wenn die GeburtstagswĂĽnsche von meiner geliebten Mama auf diesem Weg meine steten Begleiter sein könnten, nämlich:

Gesundheit und Zufriedenheit.
Bleibt sportlich – gesund und zufrieden!

Euer
Ungerman

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I’m lovin it…

…und zwar meine ich nicht das kulinarische Sortiment einer Fast-Food-Kette, die mit diesem Slogan globale Assoziation errungen hat, sondern schlicht meine Gefühlswelt aufgrund der momentanen Jahreszeit!

Eine extra Portion an Ausschüttung der oft zitierten Glückshormone findet bei mir nahezu täglich in den Trainingseinheiten statt. Die Bewegung in der frühlingshaften Natur, die unübersehbaren Vorboten des Sommers und die aufkommende Form, lassen mir keine andere Wahl – I´m lovin it!

Die kurzen Laufsachen können an der Dreisam in Freiburg  bekanntlich immer ein paar Tage eher ausgepackt werden, als dies dann auch in Oberschwaben der Fall ist. Doch die letzten vier Wochen wurden generell sehr wohlwollend vom Wetterverantwortlichen für uns Outdoor-Sportler gestaltet…So bin ich schon zum ersten Mal in der Heimat „open air“ geschwommen, noch bevor der erste Tag im Mai zu Neige ging.

In dem von uns mitorganisierten Trainingslager in Cervia/Italien hatte der Freibadsommer für mich schon etwas früher Einzug gehalten. Bei teilweise 30°C kann man durchaus von einem prima „Primavera“ sprechen.

Zuvor hatte ich bei schönen Temperaturen einen guten ersten Formtest in der Schweiz absolviert. Was dieser letztlich Wert ist, wird sich nun im heißen Monterrey/Mexiko zeigen.

Der erste Weltcup der Saison steht unmittelbar bevor. Die Wettkampfsachen wurden gepackt und die innere Anspannung steigt! Es ist fĂĽr mich immer eine etwas seltsam, beklemmende Zeit von der letzten ordentlichen Trainingseinheit der Vorbereitung bis zum ersehnten ersten Startschuss des ersten groĂźen Rennens in einer neuen Saison.

Doch auch diese Phasen der Nervosität und der Zweifel gehören nun mal zum Leben eines Sportlers. Und letzten Endes macht es dies ja auch aus!

Unterm Strich ist es der Slogan unseres Ausdauersport-Fachgeschäfts im Herzen Bad Saulgaus, der es am besten trifft:

we do it, cause we love it …

Sonnige GrĂĽĂźe aus Mexiko

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OPUS – DC beiĂźen leicht gemacht…

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Und so hat mich der Club La Santa mit seinen tollen Trainingsmöglichkeiten nach nur drei allzu kurzen Tagen im noch winterlich weiĂźen Oberschwaben wieder…

Jedoch verbrachte ich drei tolle Tage in der Heimat! Nicht nur, weil ich mit “Turbo Toni” und Tina kostbare Stunden verbringen konnte, sondern auch, weil eine schöne Partnerschaft auf sportlicher Ebene zu Stande gekommen ist!

Mit der OPUS – DC weiĂź ich ab sofort einen Partner an meiner Seite, dessen täglich Brot sehr viel mit dem von uns Triathleten gemein hat: BEISSEN; BEISSEN ;BEISSEN ;-)

Und da man auf der Felge bekanntlich nicht kauen, sondern fahren sollte, hat diese aussergewöhnliche Zahnklinik in Ulm eigens ein Zeitfahrrad im Wartezimmer …
Dies hat fĂĽr mich einen charmanten Vorteil: falls ich denn mal zu spät zum Termin erscheinen sollte, so könnte ich in aerodynamischer Haltung durchs Klinikareal pedalieren und die “Dismount Line” direkt am Behandlungsstuhl ziehen…
Aber: Generell bin ich ja pĂĽnktlich ;-)

Sonnige GrĂĽĂźe von Lanzarote und “biss” bald

Ungerman

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Barbadian Champion

Ein schönes GefĂĽhl, mal wieder auf das obere Treppchen klettern zu dĂĽrfen!! Zwei Ecken entfernt von Rihanna’s Elternhaus darf ich, vor einer absolut traumhaften Kulisse, die GlĂĽckwĂĽnsche zum Barbardos Triathlon Champion entgegen nehmen! Ich hatte schon schlechtere Tage ;-)

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Scuderia Ferrari

Die Scuderia Ferrari mit Fernando Alonso und Felipe Massa ist auch im La Santa, um sich fĂĽr die Saison 2012 fit zu machen. Bei den Laufeinheiten auf der400M- Bahn geben die Jungs, die sonst so hart umkämpfte Ideallinie allerdings bereitwillig frei…

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Dr.RON HILL runs and runs and runs

Inspirierend-so wĂĽrde ich die Begegnungen mit Ron Hill in einem Wort zusammen fassen.

Er ist ein unglaublich sympathischer, freundlicher und liebenswerter Herr, der eine phänomenale Lebensleistung in sportlicher Art und Weise aufgestellt hat: nicht nur dass er dreifacher Olympionike ist, zu seiner besten Zeit weltweit der schnellste Mann im Marathon war, nein: er ist in den letzten 47 Jahren JEDEN Tag gelaufen – ob Weihnachten, Reisetag oder Urlaub – und zwar Minimum 1 Meile, sonst hätte es nicht gezählt! In den vergangenen 55 Jahren sammelte er 250000 KM in Laufschuhen – und teilweise auch ohne – eigentlich unfassbar.

Seine Geschichten rund ums Laufen waren abendfüllend, seine Art zu erzählen fesselnd.

Die Marathonbestzeit von ihm in 2:08 h kann ich nicht mehr erreichen, seine Lebenskilometer per pedes wohl auch kaum, aber seine  Worte möchte ich gerne in 40 Jahren teilen können:

„I´m happy, my life was sport and my life is good…“

It was a great pleasure Dr. Ron Hill!

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Ein spanischer Fels…

rüttelt meine gesamte Planung komplett durcheinander! Wieder einmal…

Anstelle von einem Sitz im Flieger gen Japan, belagerte ich im heimischen Oberschwaben jede sich bietenden Sitzgelegenheit und entlastete den linken Fuß. Durch die !Schuhsohle! hat sich ein messerscharfer Fels in die Fußsohle verirrt und sich zentimetertief in Richtung Himmel gebohrt. Neben den körperlichen Empfindungen hinterlässt der Schnitt in der Sohle nicht nur die Wunde, sondern die Frage: was habe ich denn verbrochen? Warum läuft denn sportlich nicht einfach auch mal wieder ein gewisser Zeitraum reibungslos ab!?
Nachdem ich mich in Spanien mit Javi Gomez voller Tatendrang und Elan, dem Training und  Formaufbau gewidmet habe, stoppt diese Geschichte wieder einmal die Planung in radikaler Weise. Doch im Gegensatz zu meiner seelisch-moralischen Situation direkt nach Hamburg, befinde ich mich in der „Trotzphase“! Sobald die Wunde geheilt und schmerzfrei ist, wird wieder Fahrt aufgenommen. Ich hoffe, dies wird alsbald möglich sein.

Aufmunterungen bekomme ich genügend. Der Klassiker darunter: „Wer weiß, für was es gut ist?“. Dies hört man ja in Situationen wie dieser dann des Öfteren. Momentan gibt es keine Antwort auf die Frage. Sie zu stellen, finde ich  aber angesichts des geplanten Reiseziels – Yokohama – durchaus berechtigt…

So oder so – ich kann es nicht ändern und akzeptiere den Umstand. Ich melde mich und halte den Fuß bis dahin hochgelagert und ruhig ;-)

Ungerman

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Normalo!

Genau 20 Tage lang war ich ein „Normalo“ und Sport ein Fremdwort!

Ich habe Dinge gegessen, die in Supermarkt-Abteilungen liegen, wo ich eigentlich nie durchkomme. Ich war im Ladenverkauf von unserem Sportgeschäft tätig, bin zweimal mit meinem Kleinen auf einen Rummelplatz. Ich habe Geburtstagseinladungen von Freunden wahrgenommen und im Garten gewerkelt. Kurz gesagt, in den vergangenen drei Wochen habe ich mich mit Dingen beschäftigt, die Millionen anderer Menschen auch tagtäglich tun…

Nach meinem Ausstieg in Hamburg war ich geknickt, deprimiert, wütend, enttäuscht, frustriert! Eben all das, was man als gegenteilig zu Glücksmomenten und Erfolgserlebnissen im Sport bezeichnen kann. Ich wollte Abstand zu Triathlon gewinnen.

Eine sehr wichtige Zeit für mich, die ich definitiv gebraucht habe! Die erste Möglichkeit, ein Olympiaticket zu ergattern, habe ich verspielt und verloren. Doch ich bin keiner, der deprimiert ist, weil ich diese Chance verloren habe, und deshalb tausend andere Möglichkeiten vergesse, die ich noch habe. Ich will mich nicht nur mit der einen beschäftigen, die ich verlor! Seit über 20 Jahren bin ich Triathlet und habe schon einiges erlebt in und durch diesen Sport. In den letzten drei Wochen wurde mir klar, dass es noch ein paar Momente mehr werden sollen!

Mein großes Ziel, die Olympischen Spiele in London als Athlet mitzuerleben, ist nach wie vor in meinem Kopf. Durch manch gutes Gespräch in den letzten Tagen, sehe ich jedoch so einiges in einem anderen Licht. Ich versuche nun einfach über den Spaß zurück ins Geschäft zu kommen. Denn es gibt wahrlich schlechtere Alternativen seine Brötchen zu verdienen, als Schwimmen, Radfahren und Laufen zu müssen. Trotz allem, sollte die Freude als treibende Kraft in der ersten Reihe stehen.

Und so kämpfe ich an diesem Wochenende nicht im Hyde Park um die ersten Tickets für Olympia, sondern mache ich einen kleinen Wettkampf in einer besonderen Stadt – fast nur für mich und definitiv nur zum Spaß!

Zur Zeit des Startsignals werden wieder Millionen Menschen alltägliche Dinge verrichten. Und ich werde es sehr zu schätzen wissen, etwas so außergewöhnliches wie Triathlon betreiben zu dürfen…

Auf Bald

Ungerman

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